Tag 11: Am Cap Fréhel

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Wir sind nun 10 Tage in Nordfrankreich unterwegs und haben durchwegs tolle Tage verbracht. Die Highlights aus unserer Sicht waren der Mont-Saint-Michel, das Golfen auf den Klippen von Étretat und auch die Stadt Saint Malo hat uns sehr gut gefallen.

Das Frühstück genießen wir mit Baguette und brechen dann bald auf in Richtung Campingplatz-Einfahrt. Dort benutzen wir die Duschen im Waschhaus und spülen das Geschirr. Auch Womi darf Wasser lassen. Nach dem Auschecken bei der Reception fahren wir die letzten wenigen Kilometer zum Cap Fréhel. Das Cap Fréhel ist eine Landspitze an der Smaragdküste (Côte d’Emeraude) mit beeindruckend steilen und auch hohen Klippen.

Das Cap Fréhel

Wir haben Glück: kurz vor unserer Ankunft hört der leichte Regen auf und wir passieren den Checkpoint vor dem Parkplatz. Der junge Mann will 5€ von uns bevor wir Womi locker auf dem Platz abstellen können. Da es mittelstark windet, legen wir unsere windfeste Kleidung an und wandern an den wuchtigen Gebäuden mit dem Leuchtturm aus den 50er Jahren vorbei in Richtung Cap. Schilder warnen uns vor den Abgründen und erinnern uns, dass wir die Flora und Fauna so zurücklassen sollen, wie wir sie auffinden.

Wir verbringen knapp zwei Stunden am Cap und spazieren die verschiedenen Wege ab. Die Reiseroute wird uns die nächsten Tage weiter an der Nordküste entlang führen. Es warten viele schöne Küstenstädte und Buchten auf uns. So machen wir uns vom Cap Fréhel auf in Richtung Westen und passieren Plévenon und die Stadt Sable d’Or les Pins. Das Aussehen der Gegend verändert sich merklich. Man sieht immer mehr Kiefern (les “pins”) und es wird irgendwie “südlicher”. Das Klima scheint es möglich zu machen, dass auch Palmen wachsen. Später werden wir sogar noch deutlich mehr davon sehen. Ein schöner Golfplatz lacht uns an aber wir lassen ihn links liegen.

Wir kürzen den folgenden Weg ein wenig ab und nehmen die Landstraße. Bei Trégueux kurz vor Saint Brieuc entdecken wir ein “Buffalo Grill” Restaurant und weil der Hunger siegt, schlemmen wir dort und vertilgen Spare Ribs und Burger. Sehr unfranzösisch, ich weiß. Da wir nur so mittelmäßig mit dem Wetter zufrieden sind, gewinnen wir etwas an Land und fahren in Richtung Norden weiter, bis wir in Binic einen Camping Municipal ansteuern, der unser Übernachtungsplatz sein soll.

Im nächsten Artikel geht es weiter nach Paimpol und Tréguier, einer sehr schönen alten Stadt. Und wir erreichen einen sehr schönen Campingplatz direkt am Meer, den wir gerne weiterempfehlen.

 

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