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Tag 13: Über Lannion und Morlaix bis zum Fährhafen Roscoff

Es ist ein freudiges Erwachen, als wir auf dem Campingplatz auf der Île Grande die Jalousien runterziehen und den ersten morgendlichen Blick aufs Grün der Umgebung wagen. Ein schöner Ausblick, sind wir doch nur einen Steinwurf von der Wasserlinie der Küste entfernt.

Wir wollen weiter. Für Womi gibt es an der Rückseite des Sanitärhauses ein paar Kannen frisches Wasser und dafür darf Womi sein altes Wasser auch da lassen. Die D788 führt uns weiter nach Trébeurden, das mit seiner schönen Bucht lockt – wie an so vielen weiteren Stellen der Bretagne-Küste, an denen wir noch vorbeikommen werden. Etwas weiter zurückgesetzt im Landesinneren stoßen wir dann auf Lannion.

Ein Traum von einer Boulangerie

Boulangerie Moulin d'EliseWeiter geht die Straße nach Süd-Westen, nach Morlaix. Für uns an sich auch nicht unbedingt ein traumhafter Fleck, wir wollen heute keine Stadt besichtigen. Neben dem Stadtring, auf Höhe des Flughafens “Morlaix-Ploujean” entdecken wir eine wunderbare Bäckerei und können nicht widerstehen. Zwar nicht besonders idyllisch in einem Industriegebiet gelegen, lockt uns aber das schöne Außendesign ins Geschäft und wir werden nicht enttäuscht. Wir machen ja sonst keine Werbung für Bäckereien hier, aber die Pâtisserie & Boulangerie “Moulin d’Elise” (Rond-Point de la Vierge Noire, 29600 Morlaix) ist den Ausflug wert! Wir füllen natürlich unsere Vorräte auf.

Der Fährhafen Roscoff

Unsere Route führt ab hier ein wenig ländlicher durch verschiedene Bretonische Dörfer. Die Steinhäuser werden immer schöner und wir sehen immer mehr von den Palmen in den Vorgärten oder Straßenrändern. Das Klima scheint es gut zu meinen hier weit “draußen”. Schon bald erreichen wir den größeren Fährenhafen Roscoff. Unser Plan war eigentlich, hier irgendwo zu parken und ein wenig die Schiffen anzukucken. Mit ein wenig Fernweh spazieren gehen, so zu sagen.

Aber es ist wieder Sonntag, Ihr erinnert euch an das Debakel in Honfleur, es ist kein Parkplatz für Womi zu kriegen, der irgendwie halbwegs nahe zum Hafen liegt. Genervt drehen wir ab und recherchieren einen Stellplatz. Es ist zwar erst früher Nachmittag aber wir wollen jetzt mal alle Viere gerade sein lassen. Direkt am Meer fahren wir den “Air de Laber Camping Car” an.

Wir erreichen schließlich den Wohnmobil-Stellplatz, der bereits gut gefüllt ist. Am Ende parken wir Womi in die Reihe, mit Blick auf das Wasser, das aber leider gerade seinen Spaß wo anders hat. Wir haben Ebbe.

Im nächste Artikel geht es weiter bis zum Westlichsten Punkt unserer Reise. Und von einem Traumstrand zum nächsten. Und zu den gigantischen Felsen von Brignogan-Plage. Und und und !

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1 Kommentar zu „Tag 13: Über Lannion und Morlaix bis zum Fährhafen Roscoff“

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