Ile Grande

Tag 12: Über Tréguier und Beauport bis zur Ile-Grande

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Als wir am Morgen auf dem Camping Municipal bei Binic aufwachen, ist das Wetter nicht besonders schön. Der Regen vom gestrigen Abend hat durchgehalten bis in den Morgen, die Wege sind nass und Regentropfen finden sich auf der Autoscheibe.

Direkt unterhalb unseres Stellplatzes geht ein Serpentinen-Weg hinter zum Strand, eingerahmt durch Nadelbäume. Nach 10 Minuten erreichen wir den Strand neben dem Hafen. Es sieht alles ein wenig trist aus, wohl wegen des bedeckten, regnerischen Wetters und der frühen Uhrzeit. Zur Saison ist hier bestimmt mehr los, denn wir sehen auch einige Umkleidehäuschen. Auf der Suche nach einer Boulangerie werden wir auf die Schnelle nicht fündig und laufen wieder zurück zum Campingplatz.

Abbaye de Beauport

Wir brechen bald auf und setzen unsere Route an der Küste entlang fort. Die Route führt uns weiter nach Nordwesten über Plouha bis nach Paimpol. Mit frischem Backwerk von einer Boulangerie auf der Strecke ausgestattet ist unser nächster Stopp der Parkplatz bei der Abbaye de Beauport in der Nähe von Paimpol. Wir spazieren ein wenig durch die Gegend, ein Weg führt an der Abtei vorbei zur direkt dahinter liegenden Küste. Ein empfehlenswerter Spaziergang, hat man von da einen schönen Blick auf Wasser und die Bauten von der anderen Seite. Das Wetter wird auch deutlich besser und die Sonne schickt uns erste Strahlen.

 

Als wir die Straße in Richtung Westen weiter fahren, hat sich die Sonne vollends durchgesetzt. Die Stadt Paimpol lassen wir beiseite, allerdings wäre sie durchaus einen Besuch wert. Ab hier beginnt die “Côte de Granit Rose“, die Rosengranitküste. Der Küstenabschnitt hier zwischen Paimpol und Trébeurden weiter im Westen ist bekannt wegen seiner oft bizarren Felsenformationen aus rötlichem Granit. Ihr werdet bald Fotos davon sehen.

Tréguier

Wir erreichen eine Stunde später den Ort Tréguier und sind begeistert wegen des schönen Parkplatzes direkt am Wasser. Die Innenstadt erreichen wir nach einem Fußweg von vielleicht 15 Minuten den Berg hinauf. Zentrum des kleinen Städtchens mit seinen vielen Fachwerkhäuschen ist ein großer Marktplatz um die zentrale Kirche. Fazit: Tréguier ist einen Besuch wert. Unten am Wasser parken und hochspazieren.

 

Wir setzen unseren Weg weiter fort und passieren Lannion, biegen dann aber wieder nach Norden ab und folgen der Straße nach Perros-Guirec. Entweder ist es tatsächlich das schöne Wetter oder die Gegend wird tatsächlich immer “südlicher”. In den Vorgärten wachsen riesige Blumenstauden und immer mehr Palmen. Da es schon so langsam dem Abend entgegen geht steuern wir unserem Campingplatzziel auf der Île Grande entgegen.

L’Île Grande

Tatsächlich ist die Île Grande eine Insel in der Gezeitenzone vor den Ortschaften Pleumeur-Bodou und Trébeurden. Wir haben gelesen, dass sie ein beliebtes Urlaubsziel ist und bald ist uns auch klar, warum. Der Camping Municipal du Dourlin liegt direkt am Strand. An einer Seite steht man sogar direkt an der Dünenseite zum Wasser. Dies ist aber leider vollkommen besetzt und wir suchen uns einen schönen Platz auf dem Wiesengelände, nicht weit weg vom Strand. Natur pur! An den Steinen und Felsen am Wasser finden wir interessante Algenpflanzen und viele Muscheln, die sich an den Steinen festgesaugt haben.

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